Hier die diesjährigen Preistexte zum Schmökern …
Am 24. November fand in der Erfurter Engelsburg die Preisverleihung des diesjährigen Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerbes statt. Die vier Jury-Hauptpreise, die mit je 300,- EUR dotiert sind, erhielten die 23-jährige Erfurter Autorin Laura Zimmermann für ihren Prosa-Text »Stop, Milano!«, Uschi Schmidt (27 Jahre) aus Jena für den Text »Cognac – aus dem Tagebuch einer Vatersöhnin«, Steve Kußin, 26 Jahre und ebenfalls aus Jena, für seinen Text »Die Trägheit des Herzens« sowie der in Holzsußra lebende 34-jährige Autor Norman Lauterbach für sein Prosastück »Der zerstückelte Mensch«.
Darüber hinaus vergab die Jury in diesem Jahr erstmals einen Sonderpreis für satirische Texte. Dieser wurde dem 21-jährigen Erfurter Moritz Meißner für seinen Text »Kurze Anleitung zur Diskriminierung« zuerkannt. Die zwei Schülerförderpreise gingen an Anna Carina Siebert, 18 Jahre aus Kranichfeld, für ihre Kurzgeschichte »Jeanne« sowie an die 15-jährige Schülerin Nadine Kellner aus Unterwellenborn für ihren Text »Unsichtbares Keuchen«.
Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden von einer sechsköpfigen Jury ausgewählt. Der Jury gehörten in diesem Jahr an: Ingrid Annel (Autorin), Sabine Spitzer (Redakteurin Thüringer Allgemeine), Stefan Petermann (Autor und Vorjahrespreisträger), Alexander Platz (Redakteur hEFt für literatur, stadt und alltag), Stefan Schütz (Lyriker und Dozent für Kreatives Schreiben) und Monique Weinert (Literaturwissenschaftlerin, Engelsburg).
Die Organisatoren möchten sich an dieser Stelle herzlich bei allen Mitwirkenden und Förderern für die Unterstützung des diesjährigen Wettbewerbes bedanken. Die Preistexte werden in der Januar-Ausgabe des Literatur- und Kulturmagazins hEFt veröffentlicht.
Am Donnerstag, den 24. November, 19:30 Uhr, findet in der Erfurter Engelsburg die Preisverleihung des diesjährigen Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerbes statt. Junge Schreibende aus Thüringen im Alter von 15 bis 35 Jahren waren aufgerufen, selbst verfasste Prosastücke und Gedichte einzusenden. Zur Preisverleihung werden die Jury- und Schülerpreise sowie der Jury-Sonderpreis für satirische Texte verliehen und von den Preisträgerinnen und Preisträgern gelesen. Für die musikalische Umrahmung der Preisverleihung sorgt der Erfurter Musiker Patrick Föllmer (Klinke auf Cinche, lilabungalow). Der Eintritt ist frei.
Alle Preistexte sind ab dem 25. November auf der Hessus-Website abrufbar.
Auch in diesem Jahr wird der Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb erneut von der Stadt Erfurt und dem Förderverein Humanistenstätte Engelsburg e.V. ausgeschrieben. Der Wettbewerb will die humanistischen Traditionen Erfurts produktiv aufnehmen und soll Gelegenheit zu kritischer gesellschaftlicher und literarischer Auseinandersetzung für junge Autorinnen und Autoren mit der Gegenwart bieten.
Am Wettbewerb können Bewerberinnen und Bewerber aus ganz Thüringen teilnehmen, die zwischen 15 und 35 Jahre alt sind. Es können Texte aller literarischen Genres eingesandt werden. Jede Einsendung kann nur ein Genre umfassen. Der Umfang für Prosatexte soll fünf Schreibmaschinenseiten bzw. für Lyrik drei Gedichte nicht überschreiten. Die Texte sollen in 7-facher Ausführung ohne Namenskennzeichnung eingesandt werden. Den Einsendungen bitte eine kurze Darstellung der Lebensdaten (Geburtsdatum, Adresse/E-Mail, bisherige literarische Aktivitäten) anfügen.
Einsendeschluss ist der 11. September 2011.
Die Einsendungen werden von einer Jury durchgesehen und bewertet. Die drei Hauptpreise sind mit je 400,- Euro dotiert. Zudem wird in diesem Jahr ein Sonderpreis der Jury für satirische Texte ausgelobt. Für Schülerinnen und Schüler der Thüringer Regelschulen und Gymnasien werden darüber hinaus drei Förderpreise vergeben (jeweils 100,- Euro).
Einsendungen sind zu richten an:
Studentenzentrum Engelsburg,
Stichwort: Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb,
Allerheiligenstraße 20/21,
99084 Erfurt
oder per E-Mail an: hessus@eburg.de
Der Wettbewerb wird von der Stadt Erfurt und dem Förderverein Humanistenstätte Engelsburg e.V. ausgeschrieben. Unterstützt wird er vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissanschaft und Kultur, dem Studentenwerk Thüringen, der Sparkasse Mittelthüringen, der Universität Erfurt, dem Studentenzentrum Engelsburg e.V. und Habel&Hugendubel. Medienpartner sind: Thüringer Allgemeine, Radio F.R.E.I. und hEFt für literatur, stadt und alltag.
Am 18. November fand in der Erfurter Engelsburg die Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbes statt. Es wurden die Jury- und Schülerpreise verliehen und von den Preisträgerinnen und Preisträgern gelesen. Anschließend wurde aus den zwei nachplatzierten Texten per Leseausscheid der Publikumspreis ermittelt.
Den 1. Jurypreis (500,- EUR, gestiftet von der Landeshauptstadt Erfurt) erhält in diesem Jahr der 31-jährige Weimarer Autor Stefan Petermann für seinen Prosatext »Heute lernen wir Tschüss zu sagen«. Stefan Petermann ist nach 2007 und 2009 bereits zum dritten Mal Preisträger des Wettbewerbes. Im letzten Jahr wurde sein Debüt-Roman »Der Schlaf und das Flüstern« veröffentlicht. Der 2. Jurypreis (400,- EUR, gestiftet von der Sparkasse Mittelthüringen) wurde Michael Friedrich für seine Gedichte »Sand«, »Sagen will ich« und »Abends« zuerkannt. Der gebürtige Eislebener studiert derzeit Germanistik und Anglistik an der Universität Erfurt. Den 3. Jurypreis (300,- EUR, gestiftet vom Förderverein Humanistenstätte Engelsburg e.V.) erhält die 22-jährige Erfurter Autorin Laura Caterina Zimmermann für ihren Prosatext »Lyckan, das Glück«. Die Autorin wurde in Karlsruhe geboren und studiert derzeit an der Universität Erfurt Erziehungs- und Kommunikationswissenschaften.
Bei den zwei Schülerförderpreisen, die jeweils mit 150,- EUR dotiert und vom Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur gestiftet werden, setzten sich die 17-jährigen Schüler Christoph Renner und Luise Hesse durch. Christoph Renner aus Worbis erhielt den Preis für seine Gedichte »Der Springbrunnen«, »Allein« und »Standpunkt«; Luise Hesse aus Weimar für ihren Prosatext »Betäubt«. Alle Preistexte sind in der gerade erschienenen Wettbewerbsanthologie enthalten.
Ein herzlicher Dank geht an alle, die den Wettbewerb auch in diesem Jahr wieder gefördert und unterstützt haben.